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Wenn keine ausreichende Steifheit des Penis eintritt oder die Erektion nicht lange genug aufrecht erhalten werden kann, spricht man von Erektionsstörungen. Aus medizinischer Sicht spricht man von einer erektilen Dysfunktion, wenn über einen Zeitraum von 6 Monaten mindestens 70% der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos waren.
Häufigkeit
Erektionsstörungen sind kein seltenes Problem und nehmen mit steigendem Alter zu. Bei den 25-jährigen ist der Anteil mit knapp 2% eher gering, bei den 35-jährigen leiden bereits 5% der Männer und bei den 65-jährigen Männern steigt der Anteil bereits auf 45%. Man kann unschwer erkennen, dass die erektile Dysfunktion nicht nur ein Problem der älteren Männer ist.
Ursachen
Psychische Ursachen sind nur bei jedem fünften Mann als alleinige Ursache für die erektile Dysfunktion verantwortlich. In allen anderen Fällen finden sich organische Ursachen.
Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Fettstoffwechselstörung..)
Erkrankungen der Blutgefäße (Hypertonie)
Hormonstörungen
Nervenkrankheiten
Medikamente
Veränderungen im zunehmenden Alter
Seelische Veränderungen (Depression, Versagensängste, Leistungsdruck..)
Operationen
Übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen, Übergewicht und dauerhafter Stress sind ebenfalls Ursachen für die erektile Dysfunktion
Therapien
Es gibt eine Vielzahl therapeutischer Möglichkeiten (medikamentös, mechanisch, operativ, Muskelaufbau) für die erektile Dysfunktion. Bei weiteren Fragen können Sie sich vertrauensvoll an mich wenden.
Denn guter Sex kann das Selbstbewusstsein von Mann und Frau stärken und die Lebensqualität steigern.
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